05-Reise - Edmonton-Winnipeg-Churchill

 

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Am Montag Morgen, 13.Oktober 86 fuhr der gleiche Zug, den wir gekommen waren (“Skeena”) die selbe Strecke von Prince Rupert nach Jasper wieder zurück. Dazu brauchte er von 9.15 bis zum nächsten Morgen Dienstag 8.05. Unser Anschlußzug war wieder der “Super Continental”, der uns nach ursprünglicher Planung um 10.05 nach Winnipeg bringen sollte. (siehe Karte).

Doch hatten wir inzwischen unsere Planung etwas variiert. Ursprünglich wollten wir ab dem Dienstag 14.10. ganze 3 Tage in Jasper bleiben - hatten uns das aber jetzt anders überlegt. Stattdessen planten wir einen Tag in Edmonton ein und einen Abstecher von Winnipeg nach Churchill (an der Hudson Bay), der bei unserer ursprünglichen Planung nicht vorgesehen war.

Als ich mit meinem Anliegen, die Fahrkarten gemäß unserer neuen Planung umzuschreiben, zu dem entsprechenden Bahnhofsmenschen in Jasper kam, erwies der sich als äußerst kooperativ und druckte uns freundlich und anstandslos sämtliche folgenden Fahrkarten neu aus. (Wir hatten das natürlich entsprechend gut vorbereitet - versteht sich von selbst).

 

Wenn man oben rechts unter die rote Ziffernfolge schaut, sieht man einen Hinweis auf den Ausstellungsort Jasper: “JASPSV2”. Desweiteren ist vermerkt Date of issue 86/10/14 und sogar Time of issue 0816.

Fahrkarte Jasper Edmonton Winnipeg Churchill 560

Die abgebildete Fahrkarten-Zusammenfassung (für das zugehörige Heftchen der 4 Einzelfahrkarten) geht also von Jasper nach Edmonton. Dann von Edmonton nach Winnipeg. Von dort nach Churchill. Und von Churchill zurück nach Winnipeg.

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Am Dienstag 14.10. um 10.05 ging es also weiter nach Edmonton, um dort um 15.25 anzukommen. Wir fanden mitten in der Stadt ein freundliches und cheapes Hostel und konnten nun dem nächsten Tag in Ruhe entgegensehen. An diesem hatten wir nämlich vor, die “West Edmonton Mall” zu besuchen. Das war die Mega-Mall schlechthin, die täglich von 100-tausend Leuten besucht wurde, 40% davon kamen extra aus USA angepilgert. Da wir aber dort schwimmen gehen wollten, waren wir so blöd, unsere schwere bzw. teure Leica nicht mitzunehmen. Das ist ein echter Jammer, denn wir hätten eine Menge tolle Fotos dort machen können!

 

Hier ist ein neueres Bild von 2006 vom Wellenbad und den Wasserrutschen in der West Edmonton Mall:

 

 

WEM-Waterpark-slides 560

(Das Foto stammt von Qyd, siehe Wikimedia)

 

 

 

 

Es gab damals auch schon ein Fantasy-Land mit Achterbahnen etc. In irgendwelchen Ecken sah man interessante exotische Tiere, z.B. kleine Tiger und Löwen, Straußen, Papageien. Dann gibts auch noch U-Boote in einem künstlichen See. Und sowieso 1000 Snack-Bars aus den verschiedensten Kulturen. Von diesem ganzen Wahnsinn konnten wir leider nur ein paar klitze-kleine Zipfelchen erfassen. Aber das wird man nicht vergessen! - Es lohnt sich, die Bildergalerie bei Wikimedia anzuschauen. Oder auch bei Google maps die zugehörigen images.

Hier zum Bleistift: ein beeindruckendes Foto mit einem berühmten Segelschiff (die Santa Maria) in der Mall. Wenn das links ein Restaurant wäre, würde ich dort sehr gerne sitzen!

 

 

Ships_inside_the_WEMa 560

(Foto von Dylan Kereluk from White Rock, Canada. Siehe Wikimedia)

 

 

 

 

Ein Kunstwerk (genannt “brass man”) fand ich in der Bildergalerie der Wikimedia. Ein absolut gelungener Burger-Konsument aus Messing. Gehaltvolle moderne Kunst hat die Mall also ebenfalls zu bieten. Very interesting!

 

 

WEM_brass_man 560

(Foto von Ungeklärt - siehe Wikimedia)

 

 

 

 

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Am Mittwoch, den 15.10. um 16.25 fuhr unser Zug von Edmonton nach Winnipeg, wo wir am Donnerstag um 10 Uhr ankamen. Da unser Zug nach Churchill erst um 21 Uhr abfuhr, hatten wir also praktisch einen ganzen Tag Zeit für Winnipeg.

Dort gab es für uns (bei bestem Wetter) zwei interessante Besichtigungen, zum einen die für uns enttäuschende “Winnipeg Art Gallery”, zum anderen das absolut eindrucksvolle Parlamentsgebäude, genannt “Manitoba Legislative Building”.

 

Vorne rechts sieht man die Art Gallery, hinten das Parlament.

 

 

Canada (1986)-349-Winnipeg Art Gallery + Parliament 560

 

 

 

 

 

Eine ordentliche Homepage mit Bildern bzgl. Art Galery findet sich (bezeichnenderweise) nicht. Was war für uns an der Art Gallery so enttäuschend? Erstens, daß die ältere (konkrete) Kunst meist langweilig war und zweitens die moderne Kunst typisch nichtssagend-abstrakt. Allerdings in einem Seiten-Raum (kurioserweise durch ein Seil abgesperrt)  fanden wir (quasi illegal) ein großartiges (realistisch-kritisches) Bild einer modernen industriellen Hafenanlage von der Vogelperspektive aus gemalt.

 

Dagegen das Manitoba-Parlament war ein Kunstwerk durch und durch. Wir selber haben keine Fotos dort gemacht - warum weiß ich jetzt auch nicht mehr. Deswegen werde ich mir ein paar Bilder von der Wikimedia raussuchen.

Angefangen mit dem fantastischen Eingang:

 

 

 

Was hinter dem Eingang bläulich von oben hervorschimmert ist garantiert eine großartige Kuppel. Jetzt ein weiteres Bild von Zef “Pool of the Black Star” (Bassin mit schwarzem Stern):

 

 

PoolBlackStar-a 560

(Foto von Zef. Siehe Wikimedia)

 

 

 

 

Auch wieder von Zef: Der absolut schöne Plenarsaal!

 

 

LegChamber-a 560

(Foto von Zef. Siehe Wikimedia)

 

 

 

 

Und noch ein letztes Bild von Zef, die “south side of rotundra”:

 

 

Rotundasouth-a 560

(Foto von Zef. Siehe Wikimedia)

 

 

 

 

 

Auch dieses interessante Denkmal haben wir gefunden. “Erected by the Women’s TRT-Service Association WW I & II Veterans of Winnipeg” “To honour all Women of the British Commonwealth who served or gave their lives during the two World Wars 1914-18  1939-1945” “Dedicated July 4, 1976”

 

 

      Canada (1986)-350-Winnipeg-Denkmal Women in War 560

 

 

 

 

 

Ausschnitt aus einem weiteren Kriegsdenkmal. (Wenn man mit Strg und + die Schrift vergrößert, kann man die einzelnen Kriegsschauplätze lesen).

 

 

Canada (1986)-351-Winnipeg Kriegsdenkmal 560

 

 

 

 

 

Winnipeg hat ein typisches klassisches (château style) Railway-Hotel von 1913, das “Fort Garry, nicht weit von der Railway Station.

 

 

Canada (1986)-346-Winnipeg Hotel Fort Garry-1 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-394-Winnipeg Hotel Fort Garry-2 560

 

 

 

 

 

Bevor wir uns dann langsam zur Rail Station begaben, ging’s erst noch in eines unserer geliebten “Tim Horton” wg. Donuts:

 

 

Canada (1986)-347-Winnipeg Tim Horton 560

 

 

 

 

 

Wie man auf der Preistafel oben links erkennt, kostete 1 Donut 45 Cent. Unsere Chocolate Glazed sind genau in der Mitte.

 

 

      Canada (1986)-348-Donuts 560

 

 

 

 

 

      Canada (1986)-338-Kater fressen Donuts 560

 

 

 

 

 

Die Winnipeg Union Station von Weitem:

 

 

Canada (1986)-384-Winnipeg Union Station 560

 

 

 

 

 

Die wunderschöne Bahnhofshalle von Winnipeg - kurz vor unserer Abfahrt nach Sudbury am Montag 20.10.86 (nachdem wir wieder von Churchill zurück waren):

 

 

      Canada (1986)-383-Winnipeg Bahnhofshalle 560

 

 

 

 

 

Die Halle hat sogar eine Kuppel:

 

 

Canada (1986)-382-Winnipeg - Kuppel der Bahnhofshalle 560

 

 

 

 

 

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Am Donnerstag abend (16.10.86) um 21 Uhr fuhr unser Zug los mit Endziel Churchill an der Hudson Bay. Am übernächsten Tag, Samstag morgen um 8.20 sollte der Zug dann dort ankommen. Immerhin sind es 1710 km von Winnipeg nach Churchill. - Bei YouTube findet man einen netten kleinen Film über die Zugreise.

 

 

Canada (1986)-305-Zug nach Churchill-1-560

 

 

 

 

 

        Canada (1986)-306-Zug nach Churchill-2-560

 

 

 

 

 

Wie man an den Telegrafen-Masten ansatzweise erkennen kann, war der Bau dieser ”Hudson Bay Railway” über die Tundra (Ende der 20er Jahre) ein besonders schwieriges Projekt. Es gibt auch einen Roman zu diesem Eisenbahnbau. Hier das heldenhafte Buch-Cover von 1931:

 

        Cooper - End of Steel 560

 

 

 

 

Wir kamen an einigen kleinen Indianerdörfern vorbei. Manchmal hielt der Zug:

 

 

Canada (1986)-324-Kaff mit Bus 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-352-See 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-353-See oder Fluß 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-354-See mit Bäumen 560

 

 

 

 

 

Am späten Nachmittag - bei Sonnenuntergang - erreichten wir Thompson, wo wir einige Zeit Aufenthalt hatten. So wanderten wir zur Mall und sahen eine interessante Welt mit Indianern, die hier lebten. Ich habe mich allerdings geniert, die Menschen aufdringlich zu fotografieren!

 

 

Canada (1986)-355-Thompson-1-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-356-Thompson-2-560

 

 

 

 

 

Als wir zum Zug zurück kamen (in unseren Waggon ‘3.Klasse’ mit den Sitzbänken) war überraschenderweise der Waggon reichlich besetzt. Es waren in Thompson etliche neue Leute zugestiegen. Beim Gespräch mit unseren Gegenübern stellte sich raus, daß sie bis Thompson mit dem Auto gefahren waren und den Rest nach Churchill mit dem Zug fuhren. Außerdem stellte sich heraus, daß Churchill auf dem nordamerikanischen Kontinent bekannt ist für seine “Polar Bears”. Das war uns völlig neu. Wir waren offenbar die einzigen, die nicht speziell wegen der Eisbären nach Churchill fuhren - sondern halt einfach so.

 

Wir fuhren durch die Nacht, um am frühen Morgen die folgende Landschaft vom Zug aus zu sehen - ein Fluß, der am Zufrieren war. Wir waren jetzt am 18. Oktober immerhin schon ziemlich weit im Norden und im Oktober ist dort Minus 1 Grad die Durchschnittstemperatur.

 

 

Canada (1986)-362-Fluß vor Churchill-1-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-363-Fluß vor Churchill-2-560

 

 

 

 

 

Dies war dann der Bahnhof von Churchill:

 

 

Canada (1986)-364-Bahnhof von Churchill 560

 

 

 

 

 

Am Bahnhof stand schon ein Bus, in den alle Touristen einstiegen - außer uns, denn der Busfahrer wollte von jedem 20 Dollar. Der Bus machte eine Besichtigungsfahrt. Wir trafen die Leute dann gleich drauf wieder in einem kleinen Museum, in welchem die Geschichte des Eisenbahnbaus als Film dargestellt wurde, und - bedarf es extra noch der Erwähnung? - natürlich ein Film über Eisbären in der Churchill-Region. Ein-zwei-Mal sahen wir den Bus noch, wie er an uns vorbei fuhr, an Stellen, wo auch wir rumdappelten. Gegen Abend fanden sich allmählich alle in der großzügigen Cafeteria mit großer Glasfront zum Meer im “Town Centre” (genauer gesagt der Schule) ein und warteten, bis sie in den Zug einsteigen konnten, der um 21 Uhr nach Winnipeg zurück fuhr. Keiner hatte einen Polar Bear gesehen.

 

Hier nun sind die Ölbottiche, der Grund, warum wir nach Churchill fuhren! Denn ursprünglich, bei der Planung unserer Reise, prophezeihte ich Barbara: “Da gibt’s gar nix - nur ein paar große Ölbottiche!” - Weshalb wir auch erst mal Churchill aus unserer Liste der begehrten Ziele wieder raus strichen.

 

 

Canada (1986)-365-Churchill-Ölbottiche 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-358-Churchill-Ölbottiche mit Güterzug 560

 

 

 

 

 

Trotzdem hatte das Kaff mit allem Drumherum was Exotisches oder auch Skurriles für uns, und wir möchten diesen ‘Abstecher’ von Winnipeg keineswegs missen!

 

Rechts im Hintergrund sieht man wieder die Ölbottiche und links im Hintergrund ist das markanteste Gebäude Churchills, das Monsterhaus, die “Grain Elevators” (Getreidespeicher) am Hafen.

 

 

Canada (1986)-357-Churchill mit Hund 560

 

 

 

 

 

Hier ist noch ein näheres Bild von der Mitte des Monster-Komplexes:

 

 

      Canada (1986)-360-Churchill - grain elevators 560

 

 

 

 

 

“Polar Bears and People don’t mix” - dieser Spruch ist in unsere Beziehungs-History eingegangen. Er ist heute noch in vielerlei Variationen bei uns lebendig.

Mancher wird sich vielleicht über diese gelb-blauen Peter Stuevesant- Einkaufstüten wundern. Sie sind ultra-stabil und wir benutzen sie immer noch bei unseren Reisen, z.B. um Schuhe reinzupacken. Sie stammen vom Airport Amsterdam vom zollfreien Whisky-Einkauf beim Hinflug.

 

 

Canada (1986)-370-Polar Bears and People don't mix 560

 

 

 

 

 

Dies scheint die Pictoresque Old Town von Churchill zu sein:

 

 

Canada (1986)-366-Churchill old town 560

 

 

 

 

 

Vielleicht ist hier der Platz, ein paar Worte über den Namen des Ortes Churchill zu verlieren. Man denkt natürlich sogleich an den berühmten Winston Churchill, den britischen Premier im 2. Weltkrieg. Nach diesem jedoch ist der Ort nicht benannt, sondern nach einem Vorfahren von Winston Churchill.  Winston entstammt dem englischen Hochadel und ist der Enkel des 7ten Duke of Marlborough. Der Namensgeber des Ortes Churchill an der Hudson-Bay war der 1. Duke of Marlborough. So heißt es in der Wikipedia

The trading post and river were named after John Churchill, 1st Duke of Marlborough (an ancestor of Winston Churchill), who was governor of the Hudson's Bay Company in the late seventeenth century.

Warum Churchills manchmal Marlboroghs sind und dann doch wieder nicht, ist eine andere Frage, die ich hier nicht erörtern kann. Vielleicht hilft dieser Link bzgl. Churchill Family weiter.

Das moderne Churchill sieht ein bißchen anders aus als das malerische Old Town:

 

 

Canada (1986)-372-Churchill mit Kirche und grain elevator 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-369-das moderne Churchill 560

 

 

 

 

 

Eisbären-Alarmschild - mit allzu fetter Beute im Vordergrund!

 

 

Canada (1986)-371-Eisbären-Alarmschild 560

 

 

 

 

 

Naja, dann begeben wir uns halt mal ins Polarbären-Revier! Was sollen wir auch sonst in Churchill treiben? Die Wahrscheinlichkeit, Mitte Oktober auf Eisbären zu treffen, war 70%. Das haben wir gottseidank damals nicht gewußt, sonst hätten wir noch mehr Muffe gehabt. (Ende Oktober, Anfang November sind es dann 100% - und dann ist auch wieder Schluß bis zum Juli mit 25% - soweit man einer Statistik trauen kann, die man nicht selbst gefälscht hat).

 

 

Canada (1986)-367-Churchill - Polarbären-Revier 560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-368-Hudson-Bay-1-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-373-Hudson-Bay-2-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-341-Hudson-Bay-3-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-342--Hudson-Bay-4 (Knut)-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-376-Hudson Bay 5-560

 

 

 

 

 

Canada (1986)-375-Hudson Bay mit Hase und Grain Elevator 560

 

 

 

 

 

Der Zug fuhr zurück am Samstag 18.10. abends um 9 und war am übernächsten Tag, also am Montag morgen um 8 Uhr in Winnipeg.

Unterwegs - am nächsten Tag - machte der Zug in The Pas einige Zeit Halt. Es war schon Abends nach Sonnenuntergang. Bevor wir in einem hell mit Neon erleuchteten einsamen kleinen Supermarkt noch was zum Essen und Cola einkauften, wanderten wir aus dem Ort hinaus und kamen an den Saskatchewan River:

 

 

Canada (1986)-345-The Pas-Saskatchewan River 560

 

 

 

 

 

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